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Meine Äußerungen zu den Fragen der Tölzer Löwen

Erklären Sie in drei Sätzen, was Sport für Sie ausmacht...

Mit Sport und Bewegung haben Menschen unterschiedliche Möglichkeiten, einen Ausgleich zu den einseitigen Belastungen von beruflichen und privaten Verpflichtungen zu finden. Gezielte regelmäßige körperliche Betätigung dient der Gesundheit und kann soziale Kontakte fördern. Des Weiteren ist gemeinsamer Sport gut geeignet, Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher regionaler und sozialer Herkunft zu fördern.

Welche Sportarten betreiben Sie aktiv?

Als Kind und Jugendlicher habe ich im Eisenbahnersportverein Jiu Jitsu betrieben, Fußball und Tischtennis gespielt und im Kinderballett mitgewirkt. Das Fahrrad ist mein tägliches Verkehrsmittel und in der Freizeit unternehme ich in Gemeinschaft auch längere Touren. Außerdem arbeite ich regelmäßig im Garten und ich spiele Schach. Des Weiteren tanze ich leidenschaftlich gerne und unterrichte sowohl alpenländischen Volkstanz und auch Standard- und Lateinamerikanische Tänze (siehe www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm/seminare)

Welchen Sportmannschaften drücken Sie als Fan die Daumen?

Als Jugendlicher und junger Erwachsender war ich, wie viele andere Menschen, Fußballfan – aber nie fanatisch. Ich glaube, dass ich für FC Bayern geschwärmt habe. Aber der unanständige Lobbyismus in der professionellen Fußballwelt hat mich dazu gebracht, dass mich Fußball nicht mehr interessiert und ich auch kein Fan von diesen Machenschaften mehr sein kann. Es gibt auch keine andere Mannschaftssportart, die mich persönlich in den Bann zieht.

Welche Punkte, die den Sport betreffen, beinhaltet das Programm Ihrer Partei?

DIE LINKE setzt sich dafür ein, die Kommerzialisierung des Sports zum Zwecke der Profitmaximierung zurückzudrängen und die Vermittlung von Werten wie Toleranz, Respekt und Fairness im Sport zu stärken. Es gefällt mir sehr, dass die Tölzer Löwen einen vorbildlichen Ethik-Code anwenden. Des Weiteren möchten wir Schul- und Berufsschulsport durch Qualitätsstandards nachhaltig verbessern und dass Kindern und Jugendlichen verstärkt Freude an Bewegung vermittelt wird und dabei keine Gewalt und Diskriminierung stattfindet und Menschen mit und ohne Behinderungen, unabhängig von der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft gefördert werden. Dabei stehen für uns die Ermöglichung eines Sports für alle im Mittelpunkt. Das beginnt mit deutlichen Verbesserungen im Schulsport und dem organisierten Breitensport und schließt den Spitzensport ausdrücklich mit ein. Eine zentrale Frage ist die bedarfsgerechte Ausstattung der Kommunen und Vereine mit modernen Sportstätten.

Die Corona-Pandemie hat dem deutschen Sport, auf Amateur- und Profi-Ebene, stark zugesetzt. Wie wollen Sie den Sport unterstützen?

Sportvereine sind gesellschaftlich zur Aufrechterhaltung elementarer Werte und für Sicherung sozialer Kontakte wichtig. Wenn die Vereine durch Corona und den damit einhergehenden Maßnahmen erhebliche Einbußen erleiden und dadurch deren Betrieb oder gar die Existenz bedroht ist, müssen Staat und Kommunen diese unterstützen. Hier können die Clubs von Gebühren befreit werden oder Gemeinden bzw. Landkreise können durch Kooperationen von Sportveranstaltungen, diese bezuschussen. Der Zuschuss kann auch bis zu 100 % betragen. Des Weiteren können Projekte der Vereine, die der Öffentlichkeit zugänglich sein müssen, bezuschusst werden. Aber ohne Öffentlichkeitsbezug darf die Kommune und der Staat keine Subvention leisten. Dazu müssen in Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und den öffentlichen Gebietskörperschafen kreative Lösungen gefunden werden.

DIE LINKE, vor allem vertreten von ihrem sportpolitischen Sprecher im Bundestag, Dr. André Hahn, hat die Entscheidungen der Bundesregierung zu den Beschränkungen des Sports während der Corona-Pandemie immer wieder kritisch hinterfragt und gefordert, auf einem Sportgipfel (analog der mehreren von der Bundeskanzlerin initiierten Auto-Gipfel) mit dem organisierten Sport, den Ländern, dem Sportausschuss und den verschiedenen Bundesministerien über kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für einen Neustart des Sports nach der Pandemie sowie über aktuelle Maßnahmen während der Pandemie zu beraten. Dies ist bis heute nicht geschehen. Statt dessen gibt es zahlreiche unterschiedliche Regelungen und Unterstützungen für den Sport in Bund und Ländern, die wir zum überwiegenden Teil ausdrücklich unterstützen oder sogar für zu gering halten. Dazu gehört auch das vom Bund 2020 aufgelegte Programm für den Profisport, welches 2021 verlängert und aufgestockt wurde. Damit werden Einnahmeverluste durch fehlende Zuschauer, Sponsoreneinnahmen usw. zumindest teilweise kompensiert. Davon profitieren gerade auch die Eishockey-Clubs.

Mit Interesse nehme ich zur Kenntnis, dass die Profimannschaften in Bayern gegenüber den Teams in anderen Bundesländern benachteiligt sind. DIE LINKE hat immer wieder bundeseinheitliche Regelungen gefordert. Dies war aber in der Bundesregierung bzw. dem von der CSU geführten Innenministerium, welches auch für den Sport zuständig ist, nicht gewollt oder nicht gegenüber den Landesregierungen nicht durchsetzen können. Sofern jetzt immer noch Benachteiligungen für die bayerischen Profiteams bestehen, muss hier Herr Söder und seine Regierung für eine Veränderung sorgen. Gerade im bayerischen Profisport gibt es derzeit die Problematik, dass Hallenauslastungen nur deutlich geringer und schwieriger zu nutzen sind als in anderen Bundesländern. Ist das für Sie ein Problem, das Sie auf Bundesebene angehen würden? Hier müssen Staat und Kommune dafür sorgen, dass öffentliche Veranstaltungen oder Schulsport in den Vereinshallen stattfinden können. Die Zuständigkeit liegt bis jetzt alleine bei den Kommunen. Wie in anderen politischen Zusammenhängen, wie z.B. Schulpolitik, setzen wir LINKEN uns für bundeseinheitliche Regelungen ein.

Zum Abschluss möchten wir Ihnen noch einmal die Chance geben, in drei Sätzen für sich, abseits der Sportpolitik, zu werben:

Ich werde mich als Abgeordneter dafür einsetzen, dass der technologische Fortschritt und die Wirtschaft, gemäß Artikel 151 der Bayerischen Verfassung dem Gemeinwohl und der Umwelterhaltung dienen insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der Erhöhung der Lebenshaltung der weniger privilegierten Menschen. Dazu braucht es einen gerechten Zugang zu Bildung und Ausbildung, eine ausreichende Gesundheitsversorgung für jede und jeden und bedarfsgerechte öffentliche Verkehrsmittel, damit Mobilität für alle möglich ist. Das möchte ich durch gerechte Verteilung von Ressourcen und Finanzen, einer nachhaltigen Umweltpolitik und einer solidarischen und internationalen Friedensarbeit erreichen.

Erich Utz

Was ich im Sinn habe

Kandidatenporträt

Was ich im Sinn habe:

Ich fordere soziale Gerechtigkeit ein. Dabei möchte ich an der Beseitigung prekärer
Lebensverhältnisse mitwirken. Wohnen müssen sich alle leisten können, auch da wo es
wegen der Arbeitsstelle notwendig ist. Weite Arbeitswege sind nicht hinnehmbar. Die
Arbeitsstellen müssen auch in strukturschwachen Gebieten erhalten bzw. neu geschaffen
werden. Bildung und Kultur muss für alle möglich sein. Die Unterschiede zwischen Arm
und Reich sind zu verringern. Unser Umwelt- und Klimaproblem kann nur dann rechtzeitig
begrenzt werden, wenn neben den notwendigen Änderungen in der Industrie auch jeder
einzelne Mensch sein Verhalten den Erfordernissen anpasst.

Was ich anpacken will:

Ich möchte dazu beitragen, dass jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft und
sozialer Lage die gleichen Chancen bekommt. Der Zugang zu Bildung darf nicht von der
finanziellen Situation abhängig sein. Ganz besonders in der Coronazeit ist sichtbar
geworden, dass Kinder aus weniger begüterten Haushalten benachteiligt sind. Deshalb
muss allen Menschen Qualifizierung ermöglicht werden.

Mein Herz schlägt für:

nachhaltiges und naturbewusstes Leben. Des Weiteren liebe ich gesellige
Zusammenkünfte. Dazu gehören gemeinsam mit anderen mit dem Rad unterwegs zu sein
und in geselliger Gemeinschaft auf freudvollen Festen zu tanzen. Gerne lerne ich immer
wieder neue und verschiedene Menschen kennen. Immer wieder ergeben sich daraus
neue Projekte und Unternehmungen.

An die Nieren geht mir:

vermeidbares menschliches und tierisches Leid. Dabei ist es besonders schlimm, wenn
autokratische Machtegozentriker ihren persönlichen Vorteil zu Lasten und zum Schaden
der Allgemeinheit erzielen und sich mittels ihrer Position durchsetzen können.

Beweglichkeit in der Politik:

ist unbedingt notwendig und bedeutet für mich, sich immer wieder neuen Situationen und
Aufgaben zu stellen. Seit Corona die Welt beherrscht und seit die Klimakrise spürbar
geworden ist, zeigt sich, dass politisches Handeln aktuell angepasst werden muss. Dabei
ist grundsätzlich in alle Richtungen zu überlegen. Zusammen mit anderen kompetenten
Akteurinnen und Akteuren möchte ich schnelle und sinnvolle Lösungen finden.

Das Fundament auf dem ich stehe:

fußt auf meinem Empfinden für Gerechtigkeit, meinem Wissen und der Lebenserfahrung.
Mein Optimismus und meine positive Grundeinstellung helfen mir, schwierige und
scheinbar aussichtslose Herausforderungen anzugehen und konstruktiv umzusetzen.
Meine Grundüberzeugungen fußen auf den unveräußerlichen Menschenrechten und
einem Anspruch auf den Schutz von Flora und Fauna. Dies hat für mich oberste Priorität.

Unser Kandidat Erich Utz stellt sich vor.
Sebastian Englich

Unser Kandidat Erich Utz stellt sich vor

Erich Utz

Erich Utz ist Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021

Wahlkreis 223 Bad-Tölz - Wolfratshausen / Miesbach

Erich Utz ist Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021 für den Wahlkreis 223 Bad-Tölz - Wolfratshausen / Miesbach

Die Aufstellungsversammlung in Rottach-Egern hat Erich Utz als Direktkandidaten im Wahlkreis 223, die Landkreise Bad Tölz – Wolfratshausen und Miesbach, für die Bundestagswahl am 26.9.2021 aufgestellt.

Erich Utz ist Jurist, Immobilienfachwirt, Coach, Mediator und Dozent in der Erwachsenenbildung

Als Immobilienfachwirt ist er kompetent wenn es um Fragen des Wohnens geht, als Gewerkschaftssekretär, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs 5 (Bildung, Wissenschaft und Forschung) von verdi hat er sich seit Langem für die Belange der Erwerbstätigen eingesetzt. In diesem Umfeld berät er auch abhängig Beschäftigte. Ebenso ist er Hartz-IV-Berater, berät Klienten bei Antragstellung und Durchsetzung von Ansprüchen und begleitet diese auch bei Bedarf zum Jobcenter, um ihnen als Beistand zu ihrem Recht zu verhelfen.

Überdies arbeitet er als Mediator und Dozent in der Erwachsenenbildung.

Erich Utz ist  Vorstandsmitglied beim kath. Sozialverband KKV-Hansa (Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) in München.


Erich Utz

Direktkandidat WK 223 MB/Bad Tölz

Stets für Frieden und soziale Gerechtigkeit!

email: erich.utz@die-linke-bayern.de

Tel.: 01 77 - 3 08 14 88

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